Muster kapitalerhöhung ug

Trotz Preissteigerungen kommt die Ausweitung des Verbrauchs der privaten Haushalte dem Agrarsektor insgesamt zugute, wobei das landwirtschaftliche BIP-Wachstum in FND00I&H geringfügig höher ist als in BASELINE (das landwirtschaftliche Wachstum ging sowohl in FND00INV als auch in FND50INV im Vergleich zu BASELINE zurück). Die reale Wechselkursaufwertung, die mit der Ausweitung des privaten Verbrauchs einhergeht, führt jedoch zu strukturellen Veränderungen sowohl innerhalb der landwirtschaftlichen Teilsektoren als auch innerhalb der landwirtschaftlichen Teilsektoren in Bezug auf die Produktion auf dem Inlands- und Weltmarkt. Insbesondere kommt die Ausweitung des privaten Verbrauchs den Erzeugern nicht handelbarer landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Hackfrüchten, Matooke, Gartenbau, Viehzucht und Forstwirtschaft zugute. Die Exportlandwirtschaft ist aufgrund von Produktionskostensteigerungen und einem stärkeren realen Wechselkurs im Vergleich zu FND50INV jetzt noch stärker betroffen. In ähnlicher Weise schrumpfen auch die einfuhrkonkurrierenden landwirtschaftlichen Teilsektoren wie Getreide und Ölsaaten aufgrund von Produktionskostensteigerungen und einem stärkeren Wettbewerb aus dem Ausland. In all diesen Teilsektoren ist der Nachfrageeffekt des erhöhten privaten Verbrauchs nicht stark genug, um den negativen Importsubstitutionseffekt auszugleichen, der sich aus der realen Wechselkursaufwertung ergibt. Bei relativ unelastischer Nachfrage und starken Substitutionsmöglichkeiten zwischen inländischen und importierten landwirtschaftlichen Nahrungsmitteln überkompensiert der Substitutionseffekt den Nachfrageeffekt. Handelbare und nicht handelbare landwirtschaftliche Teilsektoren sind von der Sterilisation der Öleinnahmen unterschiedlich betroffen. Im Vergleich zu FND00INV verbessert die geringere reale Aufwertung die Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter und importkonkurrierender landwirtschaftlicher Teilsektoren. In beiden Arten von Teilsektoren verbessern niedrigere Kosten für nicht handelbare Vorleistungen die inländischen Terms of Trade dieser Sektoren. Darüber hinaus bedeuten niedrigere Preissteigerungen auf den Inlandsmärkten aufgrund einer geringeren Zunahme des privaten Inlandsverbrauchs, dass die Spanne zwischen inländischen Preisen und Import- und Exportpreisen weniger ausgeprägt ist. Auf der Angebotsseite ist der Umfang der Ausfuhrverringerung in allen exportorientierten Teilsektoren geringer, während auf der Nachfrageseite ein Teil der Substitution des Inlandsangebots durch Importe vermieden wird.

Beide Arten von Anpassungen — Exportdurchdringung und Importsubstitution – kommen den landwirtschaftlichen Erzeugern von Exportkulturen und landwirtschaftlichen Importersatzstoffen zugute.

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